Wieso nicht nur Strafen?

Wieso nicht nur Strafen?

Rena weiß aus den vielen, vielen Berichten, die sie am Anfang ihres wachsenden Interesses gelesen hat, das es wohl üblich ist, nach einem Strafsystem zu arbeiten. Denn für viele sei wohl schon die Zufriedenheit, des Doms, Belohnung genug. Jedoch materielle Belohnungen tauchen in den meisten Erzählungen nicht auf. Oft wird es gar als Belohnung angesehen, das die angedrohte Strafe nicht oder nur teilweise vollzogen wird.

Für Rena als Sklavin gilt dies jedoch nicht. Freut sie sich auch, wenn der Besitzer stolz und zufrieden ist, wenn er Gefallen äußert oder die Bemühungen lobt, empfände sie dennoch nur Strafen als unpassend für sich. Schon bevor der Vertrag unterzeichnet wurde, bat Rena ihren Besitzer das zu bedenken.

Es hätte Rena sehr schnell entmutigt, wenn es bei erfüllten Wochenaufgaben, die festgelegte Strafe nicht gegeben hätte. Denn öfter als gedacht, möchte die Sklavin die Aufgabe erfüllen um ihrem Besitzer gefällig zu sein, im selben Atemzug will sie dennoch auch die Strafe. Eine Zwickmühle. Die Suggestion, die Wochenaufgabe wird nur erfüllt um die Strafe abzuwenden und nicht im Vordergrund steht, den Besitzer stolz zu machen, lässt das Engagement merklich sinken.

Um eine gute, nicht vorhersehbare Abwechslung zu haben, schafft der Besitzer in regelmäßigen Abständen Wochenaufgaben, die Belohnungen in Form von neuen Spielzeugen oder heiß ersehnten Dingen, die sich die Sklavin wünscht, als Anerkennung anzubieten. Dies sind besondere Wochen, die natürlich nicht als Selbstverständlichkeit angesehen werden. Schön ist auch zu merken, das der Besitzer seiner Sklavin aufmerksam zuhört und so neue Möglichkeiten für unsere BDSM-Session gestaltet oder manchmal einfach nur schöne Dinge zur Freude der Sklavin schenkt.

Und so, seit über einem Jahr, leben wir diese Sonderform der Haltung einer Sklavin und sind noch immer glücklich mit dieser Entscheidung. Kleine materielle Dinge haben uns eine zusätzliche Ebene im Spiel geschenkt, die wir beide, jeder seiner eigenen Motivation geschuldet, genießen können.

Und seid mal ehrlich, welche Frau freut sich nicht über Belohnungen und schöne Dinge? Haben ist besser als Strafen.
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