Erste Wochenaufgabe – Wachs und Kerze

Entfache das Feuer.

Des Besitzers erste Wochenaufgabe hatte es in sich. Er sagte, die Sklavin solle ihm jeden Tag ein Foto schicken, auf diesem soll eine von ihr frei gewählte Körperstelle mit lila Kerzenwachs bedeckt sein. Durch Nachfragen wusste die Sklavin, es wurde jeden Tag ein Foto erwartet, ebenfalls sollte es jeweils eine andere Körperstelle sein, weiterhin darf nicht vorgearbeitet werden und es war egal wieviel Kerzenwachs. Allein die Frage bezüglich des Vorarbeitens wurde als Betrug gedeutet, ob das Folgen hat war zu dem Zeitpunkt noch unbekannt.

Montag

Heute, machte sich die Sklavin also an das erste Foto und wählte eine für sie nicht so schöne Körperstelle. Sogleich wurde die lila Kerze mit einem Feuerzeug angezündet, ganz ohne Emotionen. Das Wachs wurde flüssig und plötzlich schossen tausende unterschiedliche Gedanken durch ihren Kopf.

Aufgabe nicht erfüllen? Welche Konsequenzen wird es geben? Schmerz? Das erste Mal selbst die Kerze nutzen. Erregung? Wieso gerade diese Aufgabe?

Das Wachs wurde immer mehr, floss langsam an der Kerze herunter. Hypnotisch flackerte das Feuer, einatmen und ausatmen, den Körper zur Ruhe bringen, Konzentration sammeln. Ihre Augen fixierten das Licht:

Die Gedanken ruhten. Leere im Kopf. Der perfekte Moment.

Sogleich berührte das heiße Wachs ihren Fuß, die Hitze ließ die Sklavin unkontrolliert zucken, wodurch der nächste Tropfen fiel. Weitere folgten und es war genauso schmerzhaft, als hätte es mein Besitzer getan. Doch trotzdem war es anders, denn es kostete viel Überwindung. Ob es meinem dominanten Gegenstück, genauso geht? 

Die Aufgabe wurde erfüllt, ich machte für meinen Besitzer 3 Fotos aus unterschiedlichen Perspektiven und schickte diese sofort. Wieder kommen Fragen auf: 

Wird es mit jedem Tag besser? Sollten es mit jedem Tag mehr Tropfen werden? Oder weniger? Weiter machen? Und wie ein Kanon: Wieso bloß diese Aufgabe?

Dienstag 

Die Sklavin hatte einen wirklich langen Tag, doch auch heute erfüllte sie ihre Aufgabe gewissenhaft. Sie verschwendete keinen Gedanken, zündete die Kerze an, und wieder kostete der erste Tropf wirklich große Überwindung. Lila Wachs zierte der Sklavins Hand, doch leider wurde der Schmerz nicht weniger und durch starkes Zucken, fiehlen mehr Tropfen als vorgesehen. Sich zu überwinden wurde schwerer, längere Pausen entstanden zwischen dem Herabrieseln. Zwei Gedanken schlichen sich in den Kopf der Sklavin:

“Wieso tut sie das hier bloß? Und wieder der Gedanke, die Aufgabe nicht zu erfüllen.”

Nachtrag: Nach der Entfernung des Wachses blieben leichte, rote Punkte.

Mittwoch 

Die Sklavin war kurz davor die Aufgabe nicht zu erfüllen, es brauchte drei Anläufe, die Kerze anzuzünden. Das Feuer liebend, schaute sie leicht hypnotisiert ewig in die Flamme. Unglaublich viele Anläufe später tropfte das heiße Wachs auf die Innenseite ihres Unterarms. Entweder war die Sklavin heute feinfühlender oder die gewählte Stelle war schmerzempfindlicher und so wurde jeder darauffolgende Tropf immer martender. Mit jedem Tag dauerte die Aufgabe immer länger, denn die Abstände zwischen den Wachstropfen zogen sich endlose Minuten.

Nachtrag: Nach dem entfernen der Tropfen, stärkere rote Flecken als an der Hand, ebenso blieben diese auch wirklich lange erhalten, fast vierundzwanzig Stunden. Die Sklavin empfand diese Aufgabe als Blöd!

Donnerstag 

Genauso wie die Abstände immer länger werden, brauchte es auch immer mehr Versuche die Kerze anzuzünden. Die Sklavin machte sich Sorgen um die von ihr gewählte Stelle, denn heute sollte es eine von ihren schön geformten Brüsten treffen. Eine weitere Besonderheit des Donnerstags ist, das die Sklavin nicht in ihrer eigenen Wohnung, ihrem geschützten Raum, die Aufgabe erfüllte. Die Gedanken an einen Abbruch hallen noch immer im Kopf nach – Die Sklavin war kurz davor, den Besitzer um Beendigung zu bitten. Nichtsdestotrotz stand sie nun in diesem fremden Badezimmer, einen Bekannten nur ein paar Meter hinter der Wand sitzend und begann das heiße Rinnsal langsam fallen zu lassen.

Nachtrag: Die Sorge um ihre Brüste war unbegründet, es zierten nur wenige Wachstropfen ihre Brust. Das anschließende Bild gefiel dem Besitzer trotzdem sehr gut. Logisch, waren ja Titten drauf. 😉

Freitag 

Die Sklavin bereitete sich durch meditative Atmung auf die Aufgabe vor. Die Zeit bis zum ersten Tropfen, war ähnlich lang wie am dritten Tag. Diesmal entschied sie sich für den Oberschenkel. Schmerzintensiver als die nachfolgenden Tropfen war der erste, denn ungeplant viel Wachs traf auf ihre Haut. Die Abstände zwischen dem Gießen wurden diesmal wieder kürzer. Heute erlaubte die Sklavin keine Gedanken, die sich mit Aufgeben beschäftigten und erfüllte das von ihr Verlangte mit zusammengebissenen Zähnen.

Nachtrag: Nach dem Entfernen des Wachses waren nur leichte Spuren zu sehen.

Samstag

Wieder kreisten die Gedanken um die Beendigung der Aufgabe, doch diesmal aus Trotz. Die Ausgangslage hatte sich verändert, war es nun die Dickköpfigkeit der Person hinter der Sklavin und nicht mehr die Angst vor den Schmerzen, die nach Termination rief.
Die Sklavin erfüllte die Aufgabe dann doch. Diesmal war nur der Anfang schleppend, nur der erste Tropfen mit viel Überwindung zu bewältigen. Alle darauf folgenden Tropfen gelangten schneller auf den Bauch. Die Sklavin bließ die Kerze aus, doch zündete sie noch einmal an. Die Anzahl der Wachstropfen war geringer, als an den anderen Tagen und so gesellten sich weitere auf den empfindlichen Bauch der Sklavin.

Nachtrag: Nach dem Entfernen des Wachses, waren noch knapp eine Stunde leichte Spuren zu sehen

Die Sklavin war froh, die Aufgabe geschafft zu haben, doch ließ diese sie auch sehr verwirrt zurück – verwundert das es kein Tabu darstellt sich Schmerzen zuzufügen und sie es durchgezogen hat. Wiederum gefällt es der Sklavin sehr, das dem Besitzer die Texte und Fotos zugesagt haben.

Epilog

Die Aufgabe nicht erfüllen! Welche Konsequenzen wird es geben? Schmerz! Das erste Mal selbst die Kerze nutzen. Erregung? Wieso gerade diese Aufgabe? Wird es mit jedem Tag besser ?

Auch wenn der Gedanken so gut wie täglich aufkam, wollte die Sklavin nicht wissen was für Konsequenzen es hätte, wenn sie sich verweigert. Leider wurde es nicht mit jedem Tag besser, sondern je nach Stelle nur fieser. Auf die Frage ob es mit jedem Tag mehr oder weniger werden sollte mit den Wachstropfen, entschied die Sklavin jeden Tag willkürlich. Wieso gerade diese Aufgabe? Der Besitzer wollte, das sich die Sklavin an die Kerze gewöhnt, denn diese Wochenaufgabe und das eine Erlebnis davor waren die ersten Berührungspunkte mit dem heißen lila Wachs.

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