Erste Berührungspunkte…

Ich stolperte vor knapp 2 Jahren in eine offene Beziehung, die geprägt war durch harten Sex. Leider wurde im voraus nicht viel kommuniziert und so fehlte mir in relevanten Bereichen das vollständige Wissen über die Risiken. Ich lernte die Fantasie der Vergewaltigung am eigenen Körper kennen, sowie Deepthroat und Atemreduktionstechniken. Als ich das erste Mal die Auswirkungen der Atemkontrolle erlebte, war es eher Panik, als Erregung, die sich in mir ausbreitete, denn ich verstand nur bedingt, was da gerade in meinem Körper vorging. Doch auch die Häufung dieser Erlebnisse, animierte mich nicht mir wissen anzueignen. Weshalb nicht? Die Ursache lag wohl darin, das ich durch meine Unwissenheit, das ganze unterschätzte.

Während dieser Beziehung lernte ich meinen jetzigen Freund und Besitzer kennen, die ersten Monate dieser Beziehung, waren voller neuer Erfahrungen, jedoch waren wir derzeit noch kein Paar. Erst knapp 6 Monate später gestanden wir uns ein, das wir Gefühle füreinander haben. Fast zeitgleich entstand auch die Idee, einen Vertrag zu schließen, doch bis zur vollkommenen Ausarbeitung und der Fertigstellung meines individuellen Halsbandes, dauerte es noch weitere drei Monate. Um aber den besonderen Aspekt meiner Beziehung zu meinem Besitzer zu beleuchten, müssen wir nochmal einen Schritt zurück.

Intensive und lange Gespräche, ließen es zu, das ich die Vielfältigkeit vom BDSM kennenlernen konnte und animierten mich dazu mich in den Weiten des Internets zu belesen. Anfangs gab ich einfach nur BDSM ein, fand allgemeine Erklärungen über Wikipedia. Und plötzlich fand ich mich im Fetischlexikon und etlichen Chats und Texten von Joyclub wieder. Ich konnte nicht aufhören zu lesen, jede freie Minute nutze ich um Geschichten, Erlebnisse und Fakten zu absorbieren.


Das gelesene Wort wurde nun in weiteren endlosen Gesprächen hinterfragt, Meinungen ausgetauscht und so entwickelte ich mich in diesem Bereich weiter. Heute bin ich meinem jetzigen Freund und Besitzer unglaublich dankbar, denn er nahm mich an die Hand und zeigte mir ohne Zwang diesen wunderbaren Bereich, der nun ein großer Teil meines Lebens ist, den ich ehrlich gesagt, nicht mehr missen möchte. Keine Frage war doof oder gar zu viel. Anstatt meine Unwissenheit auszunutzen, bot diese sogar viele Freiheiten, da wir so erkunden konnten/können was ich mag und was nicht.

Diese Freiheiten nennen wir auch Grenzenlosigkeit, denn es gibt nur Weniges, was ich nicht möchte und so hat mein Besitzer die Möglichkeit, seine Sehnsüchte in vieler Hinsicht zu erfüllen. Manchmal nicht sofort, aber oft, wenn ich darüber nachgedacht, mich mit dem Gedanken angefreundet habe, mit der Zeit.

Und so bin ich nun innerhalb eines Jahres von einer Vanilla zu einer BDSM Interessierten Person geworden, stets neugierig welche Türen ich noch finde und noch gespannter was hinter diesen auf mich wartet. Ich habe neues über mich, meinen Partner und BDSM erfahren. Doch das war nicht genug Neues und Aufregendes für ein Jahr. Denn jetzt? Jetzt bin ich eine Sklavin mit Halsband, einem Vertrag und einem unglaublich tollem Besitzer.

Doch das Schönste, an dem was wir leben ist, das wir uns gemeinsam weiter entwickeln.

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