Wochenaufgabe 2 – Selbsthiebe

Wochenaufgabe II - Selbsthiebe

Appendix: Ich möchte das du dir eine Stelle an deinem Körper aussuchst, die Stelle sollte gut für dich erreichbar sein, denn diese Woche wirst du mit deiner Hand jeden Tag einmal auf diese von dir erwählte Körperpartie möglichst genau auf den Punkt vom Vortag schlagen. Wann du diese Aufgabe erfüllst bleibt dir überlassen, jedoch möchte ich ich ein Foto zum Beweis, was impliziert der vollzogene Schlag sollte sichtbar sein, ist er es nicht, wirst du ihn wiederholen müssen. 

Ich wünsche dir eine schöne Erfahrung.

Montag

Vor meinem Spiegel las die Sklavin noch einmal die Wochenaufgabe um dann ihre Gedanken frei zu machen, entfernt von den Bedenken der Person, die hinter der Sklavin steckt. Doch ganz wollte es nicht gelingen. Innerlich hallten die Worte weiter:  Wieso? Welche Stelle? Welchen Sinn hat diese Aufgabe? 

Rena entschied sich für die äußere Seite des rechten Oberschenkels, tief durchgeatmet, Eins – Zwei – Drei und ihre Hand schnellte herunter. Ein leichter, stechender Schmerz durchfuhr die Hand, doch keine sichtbaren Spuren entstanden wo sie die Haut getroffen hatte. Die Sklavin überlegte, erst dem Besitzer zu schreiben oder es sofort noch einmal zu probieren. Vielleicht war einfach nur die Stelle blöd gewählt gewesen?  Also erstmal eine andere versuchen? Okay, also dann der Po. Eins – Zwei – Drei. Mist! Leider das gleiche Problem, ungeachtet dessen, das der Schlag schon stärker war. Ein weiteres Mal wechselte Rena die Stelle. Eins – Zwei – Drei und endlich, auf der oberen Seite des Oberschenkels war eine sichtbare Zeichnung der Hand zu sehen. Das wird also die Stelle für diese Woche. Zwiebeln in der Hand und leider doch nur leichte Spuren an der Stelle wo meine Hand die Haut traf. Schnell ein Foto gemacht…

Dienstag

Absolute Stille in der Wohnung, kniend vor dem Spiegel schloss die Sklavin ihre Augen. Die Beschreibung der Wochenaufgabe wurde ins Gedächtnis gerufen. Ohne großes Rumeiern würde sie es heute einfach durchziehen. Aufgestanden, ruhig geatmet und das Bein in die richtige Position gebracht, weit ausgeholt mit der Hand und so schnellt diese auf die Haut des Beines. Unangenehmes Zwiebeln in der Hand und auf der getroffenen Stelle am Oberschenkel, jedoch aber nicht so fies wie letzte Woche die  Kerze. Die Person hinter Rena stellt die Aufgabe in Frage! Wieso bloß, will der Besitzer, das sie sich selbst schlägt?

Mittwoch

Die Aufgabe fiel an diesem Tag aus. Der Person hinter der Sklavin ging es nicht gut und so wurde die Aufgabe hintenan gestellt.

Donnerstag

Die Person hinter der Sklavin teilte dem Besitzer am Donnerstag morgen mit, das sie die Aufgabe weiterführen möchte. Rena fühlte sich bereit dafür und wollte ihn doch nicht enttäuschen. Gegen eine Fülle an Gedanken musste heute nicht angekämpft werden, was wohl eine Restauswirkung des gestrigen Tages war. Die Sklavin stand wieder vor dem Spiegel und wieder setzte sie zum Schlag an, jedoch bremste die Hand die ersten beiden Versuche kurz vor ihrem Ziel  ab. Zweifel? Angst? Alles nochmal auf Anfang! Arsch zusammen kneifen und es durchziehen, Mädchen! Beim dritten Mal, endlich Erfolg. Leider waren die sichtbaren Spuren auch heute nur minimal, anscheinend hatte Rena nicht die beste Körperstelle ausgesucht. Ein Beweisfoto wurde an den Besitzer geschickt und dann saß Rena angespannt da, wartend ob es ihm genügend würde. 

Der Besitzer war natürlich nicht zufrieden und so wiederholte Rena die Aufgabe, drei Schläge auf die gleiche Stelle. Die Sklavin zögerte, sie wollte keine weiteren Schmerzen, doch ihr Besitzer sollte zufrieden sein. 

An diesem Tag machte sich die Sklavin keine Gedanken darüber, die Aufgabe nicht zu erfüllen. 

Freitag

Schon früh am Morgen erledigte die Sklavin ihre Aufgabe und ohne Kaffee war der  Kopf noch leer. Die zu schlagende Stelle wurde gestreichelt, sodann mit einem kleinen Zögern dreimal zugeschlagen. Ein Foto wurde an den Besitzer geschickt, leider war der Abdruck in echt geröteter als auf dem Bild. Die Sklavin machte sich heute allgemein wenig Gedanken, doch die wenigen drehten sich darum den Besitzer sauer zu machen. Nachdem gesendeten Foto streichelte die Sklavin voller Vorsicht, fast liebevoll die geschlagene, gerötete Haut. Still in sich sinnierend, gefiel ihr diese Aufgabe gut auch wenn sie die Schläge des Besitzers um längen besser findet.

Bilanz.

Zur Zeit ist die Sklavin noch brav, doch der Tag wird kommen, da wird sie aufmüpfig und frech sein. Und Muhaha das wird witzig.

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