Hamburg, erster Clubbesuch

Kunst und Sünde in Hamburg:

Lange bereiteten der Besitzer und ich mich darauf vor, denn er wollte das ich die Ballkönigin diesen Abend bin. Und so besuchten wir unzählige Läden, die außergewöhnliche Fetisch- und Erotikbekleidung verkaufen. Nach etlichen Wochen war das perfekte Outfit vollständig: High Heels, die höher und extravaganter nicht hätten seien können, ein schwarzer Rock mit größeren seitlichen Einschnitten bedeckte meine Beine, meine Brüste wurden durch einen exzentrischen, verspielten Tribal-BH zur Geltung gebracht. Schnell wurden noch ein paar Zugtickets gekauft, sowie die Veranstaltungsanmeldung vorgenommen. Zu diesem Zeitpunkt war ich voller Vorfreude, denn ich hatte die Möglichkeit bekommen etwas neues zu erleben, doch ebenso stellte sich mir die Frage, ob ich mit der Situation zurecht komme.

Der große Tag

Der Samstag war schon weit vorangeschritten, als ich anfing das Make-Up aufzutragen und mich in das gewünschte Outfit zu kleiden.Das Taxi fuhr vor und wir zum Club. Wenige Minuten später, kaum Zeit (nochmal- würde ich ganz raus nehmen, liest sich besser ohne nochmal) durchzuatmen, standen wir schon im Eingangsbereich des Catonium und zahlten den Eintrittspreis. Sogleich entfernte ich die Jacke, es dauerte nur wenige Schritte, da bekam ich das erste Kompliment. Ein Lächeln zeichnete sich in meinem Gesicht ab, denn es erfreute mich sehr das mein Outfit ihr gefiel. Um uns einen Überblick zu verschaffen liefen wir zuerst durch den Club und blieben im Außenbereich, um eine zu rauchen. An dieser Stelle sei erwähnt, das wir nicht für eine Session in den Club gefahren sind sondern dass ich mir einen Club von innen anschauen kann. Noch immer im Raucherbereich sitzend sah ich mich um. Trotz dessen ich viele der dort getragenen Outfits noch nie gesehen hatte, waren sie anscheinend alle im selben Shop gekauft, jedes ansprechende Outfit war in einer weiteren Variation an einer anderen Körperform zu finden.


Endlich von der Couch aufgerafft, liefen wir weiter herum und blieben auf der höheren Etage des Romanik-Raumes stehen, von dort hatten wir eine gute Sicht auf eine Frau, die im Atrium über einen Bock gelegt, ihren Arsch mit den verschiedensten Schlaginstrumenten bearbeitet bekam. Das faszinierte mich, mehr als erwartet, so standen wir an die 30 Minuten dort. In dieser Zeit war der Arm meines Besitzers schützend um meinen Körper gelegt, sodass ich dem Treiben in Ruhe folgen konnte, denn ein oder zwei Männer standen doch sehr aufdringlich nah an mir.

Meinem Besitzer stieß nur eine Sache an diesem Abend negativ auf, das war als ein Mitarbeiter mich ohne Vorwarnung anfasste. Denn jener war auf der Suche nach jemanden, der irgendwas mit einer Glasflasche gemacht hat. Der Mitarbeiter wurde mit freundlichem jedoch bestimmten Ton darauf hingewiesen, dass er uns erst hätte ansprechen können bevor er mich ohne Vorwarnung betatscht. Mit hoher Wahrscheinlichkeit missfiel diese Aussage dem Angestellten, denn wir bekamen zu hören: ”Wenn es ihnen nicht passt, kann ich sie auch rausschmeißen.”
Persönlich fand ich es nicht so schlimm mit der Berührung, jedoch habe ich noch keine wirklichen Erfahrungen damit, was in Ordnung ist und was nicht in solchen Clubs. Doch fand ich die Reaktion des Mitarbeiters etwas übertrieben, doch wieder nur eine subjektive Meinung.

Wir drehten nach diesem Erlebnis noch 1-2 Runden und schauten uns das bunte Treiben eine Weile an, bevor wir mit vielen Eindrücken wieder zurück ins Hotel fuhren. Doch der Abend endete noch nicht, denn wir blieben noch einige Zeit wach, um noch einige wunderbare Höhepunkte zu erleben.

Fazit

Das Catonium hat mir gut gefallen, bis auf die zu laute und für meine Verhältnisse fürchterliche Musik. Leider waren viele der Besucher um einiges älter als ich.
Dennoch freue ich mich auf jeden Fall auf einen weiteren Besuch im Catonium, denn es ist eine echt schöne Location, die viele Erlebnisse schenken kann. Alle Mitarbeiter/ Gastgeber waren, mit Ausnahme des bereits erwähnten Einzelfalls, sehr freundlich und haben mir gerade zu Beginn geholfen anzukommen.

Selbst schon da gewesen?

Gern dürft ihr mir Nachrichten von euren Erlebnissen im Catonium schreiben.

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